Virenschutz-Test 2026: Die 12 besten Programme im Vergleich
20. August 2026 | Von
Felix Bauer
Felix Bauer
Felix Bauer ist IT-Security Consultant (IT-Sicherheitsberater) mit 20 Jahren Erfahrung in der IT-Sicherheitsbranche. Felix Bauer begann im Alter von 14 Jahren mit der Analyse von Malwaresamples.
Zusätzlich zur Tätigkeit als Sicherheitsberater schreibt Felix Bauer häufig Fachbeiträge zu den Themen IT-Sicherheit und Internet-Technik. Seine Themenschwerpunkte: Antivirus, Sicherheitslücken und Malware. Unter anderem schrieb Felix Bauer bereits Fachbeiträge für die IT-Fachzeitschriften Computerwelt, Heise und IT-Administrator. Felix Bauer wurde in zahlreichen Fach- und News-Beiträgen erwähnt (u. a. in der Wiener Zeitung und in der Computerworld). Einige Referenzen finden Sie auf Felix Bauers Internetseite.
Felix Bauer besitzt den Abschluss Master of Science in Security and Forensic Computing.
René HifingerRené Hifinger verfügt über umfassende Erfahrungen in den Bereichen IT-Sicherheit und Softwareentwicklung. Seit 15 Jahren berät er Firmen weltweit als IT-Sicherheitsexperte.
Nebenbei schreibt René Hifinger gerne über IT-Sicherheitsthemen. In den letzten Jahren veröffentlichte er zahlreiche Fachartikel in Online- sowie Printmedien - u. a. für die Fachmagazine Informatik Aktuell, Computerwelt und DIGITALE WELT. Einen kleinen Auszug seiner Referenzen finden Sie hier.
Täglich entdecken die Experten von Kaspersky 380.000 neue Schädlinge im Internet[1]. Das Internet ist ein gefährlicher Ort. Selbst technisch versierte Anwender infizieren sich ohne Schutzprogramm schnell mit Schadsoftware. Grund genug, den eigenen Computer mit einer guten Virenschutz-Software auszustatten. Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Virenschutzprogrammen auf dem Markt. Kostenlose und kostenpflichtige. Aber wie gut schützen diese Lösungen wirklich?
Für die Affiliate-Links auf dieser Seite erhalten wir ggf. eine Provision vom Anbieter. Die Bewertung wird dadurch nicht beeinflusst - unsere Empfehlungen sind stets unabhängig.
Unser aktuelles Labor-Ranking umfasst zehn Virenschutzprodukte und verwendet Ergebnisse von AV-TEST (Mai/Juni 2026) sowie AV-Comparatives (Februar bis Mai 2026 und April 2026) (Labor-Ranking ↓). Schutzwirkung, Performance und Fehlalarme fließen gewichtet in die Rangfolge ein.
Testsieger:Bitdefender Total Security ↓ belegt weiterhin Platz 1. Die Laborauswertung ergibt 99,75 Prozent Schutzwirkung, 97,47 Prozent Performance und insgesamt nur fünf Fehlalarme. Wer auf Zusatzfunktionen wie Kindersicherung und Password-Manager verzichten kann, ist mit Bitdefender Antivirus Plus bereits ausreichend geschützt. Die Version ist gerade für 24,99 Euro erhältlich (50% günstiger).
Bester kostenloser Virenschutz:Avast Free Antivirus ↓ erreicht im Labor-Ranking Platz 3 (99,53 Prozent Schutzwirkung, 98,55 Prozent Performance, fünf Fehlalarme). Großer Kritikpunkt im Alltag sind die Werbeeinblendungen.
Windows Defender als Virenschutz: Der Windows Defender ↓ erreicht mit 99,50 Prozent eine sehr gute Schutzwirkung und Platz 5. Mit 92,44 Prozent fällt seine Performance im Vergleich zum Spitzenfeld jedoch deutlich schwächer aus.
Hinweis zu Kaspersky: Das Produkt ist in unserem aktuellen Ranking nicht enthalten. Weitere Informationen zur Warnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik finden Sie in unserem Beitrag „Ist Kaspersky noch sicher?“.
Achtung automatische Verlängerung: Bei kostenpflichtigen Programmen sollte man die automatische Verlängerung nach einem Jahr im Auge behalten ↓, da die Preise dann oft stark steigen.
Virenschutzprogramme im Produktvergleich
Die folgende Übersicht verbindet die aktuellen Laborwerte mit unseren bestehenden Bewertungen der Software und ihrer Zusatzfunktionen. Diese redaktionellen Software- und Ausstattungsbewertungen wurden bei der Aktualisierung nicht verändert. Das ausschließlich aus den aktuellen Labordaten berechnete Ranking folgt direkt unter dieser Übersicht.
* Die aktuellen Laborwerte wurden mit AVG AntiVirus Free erhoben und dienen hier als Orientierung für die Schutztechnik der AVG-Produktfamilie. Die unveränderten Software- und Ausstattungsbewertungen beziehen sich weiterhin auf das jeweils genannte Produkt.
Das Ranking basiert auf den aktuellen Tests von AV-Comparatives[2][5] und AV-TEST[4]. Berücksichtigt wurden der AV-Comparatives Real-World Protection Test Februar bis Mai 2026, der Performance Test April 2026 sowie die AV-TEST-Ergebnisse Mai/Juni 2026. Die Rangfolge gewichtet Schutzwirkung mit 85 Prozent; Performance, Fehlalarme und Testabdeckung fließen jeweils mit 5 Prozent ein. Stand: 20. August 2026.
Die Prozentwerte sind die im bereitgestellten Ranking zusammengeführten Laborwerte. „Tests“ zeigt, für wie viele der vier berücksichtigten Laborergebnisse Daten vorlagen. Eine hohe Schutzwirkung allein führt daher nicht automatisch zu einem vorderen Gesamtplatz.
Testsieger: Bitdefender Total Security - Bester Virenschutz, geringe Systembelastung
47,49 Euro 5 Geräte ZUM ANGEBOT (bitdefender.de)
Das Programm Bitdefender Total Security belegt weiterhin den ersten Platz. Wer auf Zusatzfunktionen verzichten kann, ist mit Bitdefender Antivirus Plus für 24,99 Euro jedoch bereits ausreichend geschützt. AV-TEST[4] bescheinigt Bitdefender im Mai und Juni 2026 jeweils 100 Prozent Schutz gegen 0-Day-Angriffe sowie 100 Prozent beim Referenz-Set; Fehlalarme traten dort nicht auf. Im Real-World Protection Test von AV-Comparatives[2] wurden 99,5 Prozent erreicht, bei fünf Fehlalarmen. Zusammengefasst ergeben sich 99,75 Prozent Schutzwirkung und 97,47 Prozent Performance.
Zahlreiche Testergebnisse unterstreichen die Top-Bewertung.
Die Bedienung der Bitdefender Total Security ist benutzerfreundlich, egal ob Sie Anfänger oder Profi sind. Nach der Installation der Bitdefender-Software ist kein Zutun des Benutzers erforderlich. Das Programm ist so eingestellt, dass es automatisch für optimalen Schutz sorgt. Wer mehr ins Detail gehen möchte, kann mit wenigen Klicks individuelle Einstellungen vornehmen.
Installation
Infozentrale
Schutz
Datenschutz
Meldungen
Das Programm verfügt über zahlreiche praktische Funktionen, darunter eine Firewall, eine Kindersicherung, einen Diebstahlschutz, eine Geldbörse, einen Phishing- und Spamschutz, einen Passwort-Manager sowie einen VPN-Dienst.
Mit der Version 2026 wurden einige Verbesserungen am Programm vorgenommen – am nützlichsten ist der verbesserte Schutz vor Ransomware. In unserem Test hat das Programm alle Ransomware-Samples ausnahmslos erkannt und erfolgreich abgewehrt. Auch der Funktionsumfang der Kindersicherung ist nun sehr umfangreich. So können beispielsweise erlaubte und nicht erlaubte Bereiche in der Heimatstadt festgelegt werden. Sobald das Kind eine nicht erlaubte Zone betritt, werden die Eltern informiert. Zum Beispiel per Push-Nachricht (iOS, Android).
Bitdefender bietet den besten Virenschutz, den man derzeit kaufen kann - und zum Testzeitpunkt sogar einen sehr günstigen.
Viele Zusatzfunktionen, vor allem der Ransomware-Schutz von Bitdefender hat uns überzeugt.
Die VPN-Funktion hat ein Datenvolumen von 200 MB pro Tag. Eine Premium VPN Option mit unbegrenztem Datenvolumen kann für 34,99 Euro/Jahr hinzugebucht werden. Im Vergleich zu VPN-Anbietern wie NordVPN ist das sogar noch günstig.
Norton 360 Advanced - Platz 2 mit starkem Schutz
39,99 Euro 10 Geräte Zum Anbieter (norton.com)
Mit Norton 360 Advanced schützen Sie bis zu 10 Geräte gleichzeitig vor Schadsoftware wie Spyware, Viren, Würmern oder auch Ransomware. "Geräte" bedeutet in diesem Fall, dass Sie nicht nur Windows-PCs schützen können. Sondern auch Notebooks mit macOS, Smartphones mit Android oder iOS und auch Tablets.
Zahlreiche Tests bescheinigen Norton einen starken Virenschutz. Im Real-World Protection Test von AV-Comparatives[2] erzielte das Programm 99,3 Prozent, bei AV-TEST 99,75 Prozent. Zusammengefasst sind das 99,53 Prozent Schutzwirkung, 98,61 Prozent Performance und fünf Fehlalarme. Damit belegt Norton Platz 2 hinter Bitdefender.
Verschiedene Indizien deuten stark darauf hin, dass Norton in seiner neuesten Version nun die Technologie von Avast für seinen Virenschutz verwendet. Die Struktur der Ordner, in denen die Virendefinitionen gespeichert sind, weist starke Ähnlichkeiten zwischen Norton und Avast auf, zudem tragen wichtige Systemprozesse, die für die Funktion der Antivirensoftware verantwortlich sind, bei beiden Herstellern die gleichen Namen.
Dies wird sich wahrscheinlich positiv auf die nächsten Virenschutz Tests auswirken.
Im Performance-Test[5] schnitt die Norton-Software gut ab.
Obwohl eine mobile Antiviren-App von Norton verfügbar ist, möchten wir diese nach eingehender Prüfung und aufgrund verschiedener von uns festgestellter Mängel nicht empfehlen. Bei unseren Tests sind wir auf mehrere Fehler und Probleme gestoßen, die die Funktionalität und Zuverlässigkeit dieser App in Frage stellen.
Vorsicht beim Kauf: Sie schließen automatisch ein Abonnement ab! Sie nehmen damit in Kauf, dass Sie im zweiten Jahr 134,99 Euro bezahlen müssen. Man fragt sich schon, was Norton geritten hat, den Preis im zweiten Jahr so drastisch zu erhöhen.
Norton Ausstattung
Phishing-Schutz
Firewall
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
WLAN-Schutz
Webcam-Schutz
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Vor- und Nachteile von Norton
Keine Performanceeinbußen
Benutzerfreundliche Oberfläche
Fünf Fehlalarme in den berücksichtigten Labortests
Kein guter Schutz vor Phishing-Seiten
Keine Preise für Mehrfachlizenzen
Voreinstellung für ein Pflichtabonnement
Verlängerungspreis des Abonnements im Blick behalten
Der beste kostenlose Virenschutz: Avast Free Antivirus
Kostenlos Download (avast.com)
Das Schutzprogramm Avast Free Antivirus (Link: avast.com) bietet den aktuell besten kostenlosen Virenschutz. AV-Comparatives[2] ermittelte im Real-World Protection Test 99,3 Prozent Schutz und fünf Fehlalarme; AV-TEST bewertete Schutz und Geschwindigkeit jeweils mit 6 von 6 Punkten. Zusammengefasst erreicht Avast 99,53 Prozent Schutzwirkung und 98,55 Prozent Performance und damit Platz 3.
Die einfache Bedienung macht das Programm insbesondere für Einsteiger interessant. In puncto Ausstattung kann die kostenlose Version mit der kostenpflichtigen Konkurrenz nicht mithalten. Es stehen nur wenige Zusatzfunktionen zur Verfügung. Neben der E-Mail-Überwachung bietet das Programm eine Passwortverwaltung und ein Browser-Cleanup-Tool. Letzteres dient dazu, überflüssige Add-ons und Toolbars aus dem Browser zu entfernen.
In unserem letzten Phishing-Test hat Avast 43 der 50 Phishing-Seiten erfolgreich erkannt und blockiert. Dies ist leider nur eine durchschnittliche Leistung.
Störend sind die Werbeeinblendungen, die auf die kostenpflichtige Version des Schutzprogramms hinweisen.
Hauptmenü
Virenschutz
Kurios: Bei unserem Test überlagerten sich ständig mehrere Benachrichtigungen von Avast Free Antivirus. Die Benachrichtigungen erschienen nicht nur gleichzeitig, sondern flackerten auch in hoher Frequenz und versuchten aggressiv, sich in den Vordergrund zu drängen. Erst eine Neuinstallation konnte das Problem beheben.
Im Jahr 2020 wurde bekannt, dass Avast über seine Tochtergesellschaft Jumpshot Kundendaten an Dritte verkauft hat. Den Berichten zufolge wurden die gesammelten Daten, darunter Browserverläufe, Suchanfragen und sogar Mausklicks, an verschiedene Unternehmen, darunter große Namen aus der Technologie- und Marketingbranche, verkauft. Nach dem öffentlichen Aufschrei und der Kritik an dieser Praxis kündigte Avast an, die Aktivitäten von Jumpshot einzustellen und das Unternehmen aufzulösen, um den Bedenken seiner Nutzer hinsichtlich der Datensicherheit und des Datenschutzes Rechnung zu tragen.
Die Entscheidung, ob man einem Unternehmen nach einem solchen Vorfall vertrauen kann, muss jeder für sich selbst treffen.
Avast Ausstattung
Phishing-Schutz
Firewall
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
WLAN-Schutz
Webcam-Schutz
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Vor- und Nachteile von Avast
Gute Leistung beim Virenschutz
Keine Performanceeinbußen
Benutzerfreundliche Oberfläche
Kein guter Schutz vor Phishing-Seiten
Vollständiger Scan dauert relativ lange
Teilweise etwas aufdringliche und unübersichtliche Meldungen
Eigenwerbung durch „vermeintliche Probleme“
Verkaufte in der Vergangenheit Daten von Nutzern
AVG Internet Security - Guter Virenschutz, schwacher Support
43,99 Euro 1 Gerät Zum Anbieter (avg.com)
AVG Internet Security bringt einen Virenschutz mit, der den Computer zuverlässig auf Schadsoftware überwacht. Die aktuellen Labortests wurden mit AVG AntiVirus Free durchgeführt; dessen Schutztechnik erreichte wie Avast 99,53 Prozent Schutzwirkung, 98,55 Prozent Performance und fünf Fehlalarme. AV-TEST[4] vergab im Juni 2026 die Höchstwertung von 6 Punkten für Schutzwirkung und Geschwindigkeit. Die Werte der kostenlosen Ausgabe lassen sich nicht ohne Einschränkung auf sämtliche Zusatzmodule von AVG Internet Security übertragen.
AVG bewirbt die Virenschutz-Software mit einer „simplen Benutzeroberfläche“. Diesem Anspruch wird die Software auf jeden Fall gerecht. Die Oberfläche überzeugt uns voll und ganz.
Der Ransomware-Schutz von AVG ist sehr gut. Wenn das Modul aktiviert ist, werden die Dateien im Dokumentenordner automatisch geschützt. Natürlich können auch weitere Ordner hinzugefügt werden. Bei jedem Versuch, eine dieser geschützten Dateien zu bearbeiten, erscheint eine Meldung, die bestätigt werden muss, bevor Änderungen vorgenommen werden können. In unserem Test funktionierte dieser Schutz einwandfrei. Wir haben versucht, geschützte Dateien zu ändern, zu löschen und zu verschlüsseln. Der Ransomware-Schutz von AVG hat zuverlässig reagiert und die Aktionen blockiert.
Online-Banking und -Shopping bergen ein hohes Risiko, wenn Ihre persönlichen Daten in die falschen Hände geraten. AVG Internet Security bietet mit dem „AVG Secure Browser” einen sicheren Browser (basiert auf Chromium), der Ihre Online-Transaktionen verschlüsselt und Ihre Kreditkarteninformationen vor Hackern und Datendieben schützt. In all unseren Testszenarien hat der Secure Browser die Verbindungen sicher verschlüsselt.
Hauptmenü
Scan
Anti Ransom
Die Supportstrategie von AVG muss dringend überdacht werden. In unserer schnelllebigen Welt kann der Kundendienst den entscheidenden Unterschied zwischen treuen Kunden und frustrierten Nutzern ausmachen. Unsere Erfahrungen mit AVG waren in dieser Hinsicht nicht optimal. Wir hatten ein Support-Ticket eingereicht, um ein dringendes Problem zu lösen, das die Funktionalität unseres Systems stark beeinträchtigte. Wir hatten gehofft, innerhalb kurzer Zeit eine Antwort und Unterstützung zu erhalten. Leider hat es zwei Wochen gedauert, bis AVG auf unser Support-Ticket reagiert hat.
Ein weiterer Kritikpunkt, der in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben soll, ist: Während viele global agierende Unternehmen einen mehrsprachigen Support anbieten, um ein breites Kundenspektrum weltweit zu bedienen, steht dieser Service bei AVG nur in englischer Sprache zur Verfügung.
AVG Technologies wurde im Jahr 2016 von Avast Software übernommen. Avast Software geriet im Januar 2020 in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass das Unternehmen über seine Tochtergesellschaft Jumpshot Kundendaten verkauft hatte. Dabei handelte es sich um detaillierte Browserdaten von Millionen Nutzern, die ohne deren Wissen oder Zustimmung gesammelt worden waren. Der Datenverkauf umfasste Informationen über besuchte Websites, Suchanfragen und Standortdaten. Das Vertrauen in das Unternehmen ist seither stark gesunken.
AVG Ausstattung
Phishing-Schutz
Firewall
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
WLAN-Schutz
Webcam-Schutz
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Vor- und Nachteile von AVG
Gute Leistung beim Virenschutz
Bietet einen guten Schutz gegen Phishing und Ransomware
Benutzerfreundliche Oberfläche
Einige Zusatzfunktionen
Zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten für Fachleute
Leichte Performanceeinbußen
AVG nervt mit Meldungen, um dem Nutzer weitere Produkte zu verkaufen
Veralteter und sehr eingeschränkter Virenschutz für macOS
Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis der Einzellizenz
Der telefonische Kundenservice ist leider nur in englischer Sprache verfügbar
Kostenlos Download (avg.com)
Die Schutzsoftware AVG Anti-Virus Free bewegt sich hinsichtlich der Virenschutzleistung auf dem Niveau von Avast Free Antivirus. AV-TEST[4] vergab im Juni 2026 jeweils 6 von 6 Punkten für Schutzwirkung und Geschwindigkeit. AV-Comparatives ermittelte 99,3 Prozent Schutz und fünf Fehlalarme. Insgesamt erreicht AVG 99,53 Prozent Schutzwirkung und 98,55 Prozent Performance und belegt Platz 4.
AVG Antivirus zeichnet sich durch eine benutzerfreundliche Oberfläche und einfache Bedienung aus. Allerdings werden Nutzer der kostenlosen Version immer wieder mit Hinweisen auf die Premium-Version und deren zusätzliche Funktionen konfrontiert.
Der Funktionsumfang der kostenlosen Version ist überschaubar, wahre Begeisterung kann hier nicht geweckt werden. Im Vergleich zur Vollversion fehlt unter anderem der Schutz vor Ransomware und auch der VPN-Dienst ist nicht verfügbar.
Hauptmenü
Scan
Einstellungen
Wichtig: Die Installation ist ein wenig verwirrend. Man muss die Basisversion auswählen, um die kostenlose Version zu installieren. Andere Programme sollten abgewählt werden.
AVG Anti-Virus Free braucht in Sachen Virenschutz den Vergleich mit kostenpflichtigen Virenscannern nicht zu scheuen, hat aber sonst nicht viel zu bieten. Nervig ist die Werbung für kostenpflichtige Produkte.
AVG Free Ausstattung
Phishing-Schutz
Firewall
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
WLAN-Schutz
Webcam-Schutz
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Vor- und Nachteile AVG Free
Gute Leistung beim Virenschutz
Benutzerfreundliche Oberfläche
Leichte Performanceeinbußen
Der vollständige Scan des Systems dauert sehr lange
Der telefonische Kundenservice ist leider nur in englischer Sprache verfügbar
Enthält Werbung
Verkaufte in der Vergangenheit Daten von Nutzern
Windows Defender: sehr guter Schutz, aber schwächere Performance
Windows Defender Security Center
Für Anwender, die mit Windows unterwegs sind, soll der Windows Defender eine kostenlose Alternative zu kostenpflichtigen Antivirenprogrammen darstellen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Schutzlösung ist vorinstalliert und in die Systemarchitektur von Windows integriert. Aber ist der Defender auch gut genug, um alternative Schutzsoftware zu ersetzen?
Die aktuellen Laborwerte bestätigen eine sehr gute Virenschutz-Leistung: AV-TEST meldet 100 Prozent Schutz, AV-Comparatives[2] 99,0 Prozent. Daraus ergibt sich eine zusammengefasste Schutzwirkung von 99,50 Prozent bei nur einem Fehlalarm. Bei der Performance liegt Microsoft mit 92,44 Prozent allerdings deutlich hinter den schnellsten Produkten; im AV-TEST erreichte der Defender 5,5 von 6 Punkten für Geschwindigkeit.
Dieses Ergebnis spiegelte sich auch in unseren letzten Tests wider. Trotz seiner Vorteile in anderen Bereichen wie der Benutzerfreundlichkeit und der Integration in das Windows-System schien er das Betriebssystem deutlich zu verlangsamen. Dieses Ergebnis war für uns enttäuschend, da man von einem Microsoft-Produkt eine optimierte Performance erwartet. Microsoft muss ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Systemleistung finden, um eine optimale Benutzererfahrung zu gewährleisten.
Die Gesamtwertung reicht damit für Platz 5 des aktuellen Labor-Rankings. Nutzer älterer oder leistungsschwächerer Rechner sollten den Einfluss auf die eigene Systemgeschwindigkeit dennoch praktisch prüfen.
Der Funktionsumfang unterscheidet sich deutlich von dem herkömmlicher Anbieter. So fehlen unter anderem ein Spamfilter und eine Malware-Prüfung eingehender Mails.
Windows Defender Ausstattung
Phishing-Schutz
Firewall
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
WLAN-Schutz
Webcam-Schutz
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Vor- und Nachteile des Windows Defender
Gute Leistung beim Virenschutz
Keine Werbe-Popups wie bei vielen anderen kostenlosen Virenscannern
Keine separate Installation erforderlich (Bestandteil des Windows-Betriebssystems)
Hohe Performanceeinbußen
Schwächerer Schutz vor Phishing-Sites als viele Konkurrenten
Es fehlen wichtige Zusatzfunktionen
Unzureichende Erkennungsrate, wenn keine Internetverbindung zur Verfügung steht
Scans sind nicht planbar
Durch die weite Verbreitung zu einem lohnenden Ziel für Angreifer geworden
ESET Home Security - solide Schutzwirkung, sehr gute Performance
48,99 Euro 1 Gerät Zum Anbieter (eset.com)
ESET liegt im aktuellen Labor-Ranking auf Platz 6. AV-TEST ermittelte 99,75 Prozent Schutz, AV-Comparatives 98,5 Prozent. Daraus ergeben sich 99,13 Prozent Schutzwirkung. Positiv fallen die Performance von 98,89 Prozent und die geringe Zahl von insgesamt drei Fehlalarmen auf.
Zum Funktionsumfang gehören eine Firewall und ein Schutz gegen Phishing. Ergänzt werden die Virenschutz-Funktionen durch eine Kindersicherung. Diese soll dafür sorgen, dass nicht jugendfreie Inhalte vor Kinderaugen verborgen bleiben.
Das komplett deutschsprachige Programm überprüft optional auch angeschlossene Netzwerklaufwerke. Im Spielmodus werden Virenfunde oder Update-Benachrichtigungen unterdrückt. Sensible Nutzer können das Programm kurzzeitig deaktivieren.
Hauptmenü
Scan
Tools
Eset überwacht das Darknet kontinuierlich, um gestohlene Anmeldeinformationen von Internetnutzern aufzuspüren. Die Identitätsschutzfunktion von Eset Home Security vergleicht Ihre E-Mail-Adresse mit den im Darknet gefundenen Daten und benachrichtigt Sie sofort, wenn Ihre Adresse in diesen kompromittierten Datensätzen gefunden wird.
Die geringe Systembelastung während der Überwachung macht die Software auch für ältere Geräte, denen langsam die Rechenleistung ausgeht, interessant.
Neben einer Mac-Variante gibt es auch Lösungen für Android- und iOS. Mit einem Preis von 48,99 Euro ist die Sicherheitslösung ESET Home Security Premium der drittteuerste Vertreter unseres Testfeldes.
Eset Ausstattung
Phishing-Schutz
Firewall
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
WLAN-Schutz
Webcam-Schutz
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Vor- und Nachteile von Eset
Keine Performanceeinbußen
Benutzerfreundliche Oberfläche
Schutzwirkung etwas schwächer als beim Spitzenfeld
Die Gerätesteuerung ist recht komplex
McAfee Total Protection - guter Schutz und starke Performance
44,95 Euro 1 Gerät Zum Anbieter (mcafee.com)
McAfee zählt zu den langjährig etablierten Anbietern von PC-Sicherheitslösungen.
Mit der bekannten McAfee Total Protection überwachen Sie Ihr Gerät sowie die angeschlossenen Netzwerklaufwerke. AV-TEST meldet 100 Prozent Schutz, AV-Comparatives[2] 98,5 Prozent. Die zusammengefasste Schutzwirkung beträgt damit 99,25 Prozent. Mit 99,13 Prozent erzielt McAfee zugleich den besten Performancewert im aktuellen Labor-Ranking. Sechs Fehlalarme und die etwas niedrigere Schutzrate führen zu Platz 7.
Obwohl die Antiviren-Testlabore AV-Comparatives und AV-Test die Performance von McAfee überwiegend positiv bewerten, stellten wir in unserem Test immer wieder kleine Ruckler fest. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Kompatibilität mit anderen Anwendungen, unterschiedliche Hardware-Spezifikationen oder externe Störungen.
Hauptmenü
Scan
Firewall
VPN
Einstellungen
Die Bedienung der McAfee-Software könnte optimiert werden. Oft sind viele Klicks nötig, um zu den einzelnen Funktionen zu gelangen, was Zeit und Geduld kostet. Ein weiteres Problem, das uns beim Navigieren durch die Anwendung störte, war die "Zurück"-Schaltfläche. Anstatt zum vorherigen Menü oder zur letzten Einstellung zu gelangen, wurde man immer wieder auf die Startseite zurückgeleitet.
Es stehen verschiedene Scan-Optionen zur Verfügung. Diese sind jedoch weniger umfangreich als bei einigen anderen Antivirenprogrammen auf dem Markt. Beispielsweise wäre die Möglichkeit, Scans nach Dateitypen oder Ordnerpfaden zu konfigurieren, für viele Benutzer eine willkommene Funktion.
Die Software bietet eine Reihe von Funktionen. Permanent aktiv ist der Browserschutz, der Downloads und Links in Echtzeit überprüft. Die Leistung ist durchwachsen, in unserem Test wurden viele Phishing-Seiten nicht als solche erkannt.
Bitte beachten: Im zweiten Jahr fallen bis zu 109,95 Euro an (Abofalle)!
McAfee Ausstattung
Phishing-Schutz
Firewall
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
WLAN-Schutz
Webcam-Schutz
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Vor- und Nachteile von McAfee
Benutzerfreundliche Oberfläche
Viele Zusatzfunktionen
Schutzwirkung unter dem Niveau der Spitzenplätze
Mangelhafte Kindersicherung
Langsamer Vollscan unter Windows
Die MAC-Version verfügt über einen deutlich reduzierten Funktionsumfang
Abo-Falle beim Kauf
F-Secure Total - guter Schutz, aber elf Fehlalarme
69,99 Euro 1 Gerät Zum Anbieter (f-secure.com)
Mit F-Secure Total erhält man einen Echtzeit-Virenschutz für Computer, mobile Geräte und Online-Identitäten. AV-TEST meldet 100 Prozent Schutz und keine Fehlalarme. Bei AV-Comparatives[2] lag die Schutzrate bei 98,8 Prozent, allerdings mit elf Fehlalarmen. Zusammengefasst erreicht F-Secure 99,40 Prozent Schutzwirkung und 95,18 Prozent Performance und belegt Platz 8.
Bei unseren Tests haben wir darüber hinaus erhebliche Performance-Probleme festgestellt. Das größte Problem war die Verzögerung beim Laden von Webseiten. Es schien, als würde das Antivirenprogramm intensiv im Hintergrund arbeiten, wodurch sich die Internetgeschwindigkeit und die Reaktionszeit beim Surfen erheblich verschlechterten. Dieses Problem trat nicht nur gelegentlich, sondern ständig auf.
Das übersichtliche Dashboard von F-Secure Total verschafft dem Benutzer einen schnellen Überblick über die wichtigsten Sicherheitsinformationen.
Hauptmenü
Scan
Das Programm bietet eine Vielzahl von Zusatzfunktionen, die leider etwas verschachtelt im Menü angeordnet sind. Zu den Zusatzfunktionen von F-Secure Total gehört beispielsweise der Online-Banking- und Shopping-Schutz. Dieser soll den Online-Handel sicherer machen und Ihre Identität vor Diebstahl schützen. Darüber hinaus hat der Hersteller einen Browser-Schutz integriert, der Sie bei der Nutzung des Browsers vor potenziell gefährlichen Links warnt.
Ebenfalls enthalten ist ein Passwort-Safe (Passwortmanager). Mit diesem Programm können für jedes Konto starke Passwörter generiert und sicher gespeichert werden. In unserem Test hat der Passwort-Safe die Passwörter jedoch nicht automatisch gespeichert. Stattdessen mussten wir sie manuell eingeben. Außerdem funktionierte die Autovervollständigungsfunktion nicht reibungslos. Anstatt die Daten automatisch in die entsprechenden Felder einzufügen, war ein zusätzlicher Klick unsererseits erforderlich.
F-Secure Ausstattung
Phishing-Schutz
Firewall
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
WLAN-Schutz
Webcam-Schutz
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Vor- und Nachteile von F-Secure
Gute Leistung beim Virenschutz
Benutzerfreundliche Oberfläche
Schnelle Scans
Guter Schutz vor Phishing-Seiten
In unserem Test wurden einige Ransomware-Samples übersehen
Verursacht eine große Anzahl von Fehlalarmen
Performanceeinbußen
Der Banking-Schutz isoliert den Browser nicht vollständig
Online-Zahlungen wie PayPal oder Kreditkarten sind nicht geschützt
Avira Prime - sehr guter Schutz, hohe Systembelastung im Labortest
59,95 Euro 5 Geräte Zum Anbieter (avira.com)
Avira Prime erreicht in den verfügbaren AV-TEST-Daten eine Schutzwirkung von 99,75 Prozent und verursacht keinen Fehlalarm. Im aktuellen Ranking liegen für Avira allerdings nur zwei der vier berücksichtigten Laborergebnisse vor. Zudem vergab AV-TEST für die Geschwindigkeit lediglich 4,5 von 6 Punkten; in der zusammengefassten Performancewertung entspricht das 75,00 Prozent. Deshalb landet Avira trotz der starken Schutzwirkung auf Platz 10.
Die Erkennung von Phishing-Seiten – also betrügerischen Seiten, die versuchen, persönliche Daten auszuspähen – funktioniert leider nicht optimal. Bei unserem Test mit 50 aktuellen Phishing-Seiten konnte die Software lediglich 86 Prozent der gefährlichen Webseiten identifizieren und blockieren. Die restlichen Seiten konnten ungehindert aufgerufen werden.
Avira arbeitet sehr ressourcenschonend. Wir konnten während unseres Testzeitraums keine spürbare Verlangsamung des Testrechners feststellen.
Hauptmenü
Viren-Scan
Sicherheit
Privatsphäre
Leistung
VPN
Solange man keine Optionen ändern möchte, ist man mit Avira gut aufgehoben. Sobald man jedoch in diesen Menüpunkt wechselt, verliert man schnell den Überblick. Die Software lässt sich sehr umfangreich konfigurieren, allerdings sind die Optionen nicht immer logisch angeordnet.
Neben dem bereits erwähnten Phishing-Schutz gibt es einen Ransomware-Schutz, einen Passwortmanager und einen VPN-Dienst. Den VPN-Dienst konnten wir auf unserem Testrechner leider nicht nutzen, da es trotz mehrmaliger Neuinstallation immer wieder zu sofortigen Verbindungsabbrüchen kam.
Achtung teure Abofalle: Satte 104,95 Euro werden im zweiten Jahr fällig, wenn die automatische Abo-Verlängerung nicht gekündigt wird!
Avira Ausstattung
Phishing-Schutz
Firewall
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
WLAN-Schutz
Webcam-Schutz
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Vor- und Nachteile von Avira
Gute Leistung beim Virenschutz
Benutzerfreundliche Oberfläche
Zahlreiche Zusatzfunktionen wie Passwort-Manager, Firewall, Kindersicherung, Schutz vor Ransomware, Netzwerk-Scanner
Will man Feinjustierungen vornehmen, wird es kompliziert.
Das Hinzufügen unbekannter USB-Laufwerke zur Whitelist kann vom Administrator nicht verhindert werden.
Unzuverlässiger Schutz vor Phishing
Bei unserem Test hatten wir Probleme, eine VPN-Verbindung mit Avira Prime aufzubauen
Trend Micro Maximum Security - gute Performance, aber 86 Fehlalarme
24,95 Euro 3 Geräte Zum Anbieter (trendmicro.com)
Mit Trend Micro Maximum Security erwirbt der Nutzer ein Paket zum Schutz vor Viren, Rootkits, Trojanern und Spyware. Der Echtzeitschutz gewährleistet eine Überwachung des E-Mail-Verkehrs sowie aller Aktivitäten im Netzwerk. Werden Gefahren erkannt, werden diese blockiert. Ein integrierter Ransomware-Schutz schützt zusätzlich vor Schadprogrammen, die den Computer sperren.
AV-Comparatives[2] ermittelte eine Schutzrate von 98,3 Prozent, AV-TEST 99,25 Prozent. Schwer wiegen die Fehlalarme: 83 bei AV-Comparatives und drei bei AV-TEST ergeben insgesamt 86 - der mit Abstand höchste Wert im Ranking. Zum Vergleich: Bitdefender verursachte insgesamt fünf Fehlalarme.
Die Performance fällt dagegen gut aus: Aus AV-TEST und dem Performance Test von AV-Comparatives[5] ergibt sich ein Wert von 98,76 Prozent. Wegen der schwächeren Schutzwirkung und der vielen Fehlalarme bleibt dennoch nur Platz 11.
Hauptmenü
Suchlauf
Wer die Computer-Version erwirbt, erhält die mobile Version für Android-, & iOS-Smartphones kostenlos dazu. Damit ist auch das Handy vor Malware geschützt. Wird das Handy gestohlen, kann es vom Computer aus gesperrt werden.
Mit der Kindersicherung kann festgelegt werden, zu welchen Zeiten und wie lange am Stück die Kinder an den PC oder ins Internet dürfen. Außerdem können bestimmte, als jugendgefährdend eingestufte Webinhalte gesperrt werden.
Trend Micro Ausstattung
Phishing-Schutz
Firewall
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
WLAN-Schutz
Webcam-Schutz
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Vor- und Nachteile von Trend Micro
Gute Leistung beim Virenschutz
Verursacht eine große Anzahl von Fehlalarmen
Geringe Performanceeinbußen
Etwas umständlich in der Bedienung
Keine Mehr-Geräte-Lizenz
Reicht ein kostenloser Virenschutz?
Kostenloser oder kostenpflichtiger Virenschutz
Mittlerweile gibt es zahlreiche kostenlose Programme, die einen guten Virenschutz bieten. Man muss also kein Geld für eine Sicherheitssoftware ausgeben.
Bei der Nutzung von kostenloser Antivirensoftware muss jedoch mit nerviger Eigenwerbung gerechnet werden. Die Art und Aufdringlichkeit der Werbung fällt je nach Hersteller sehr unterschiedlich aus. So prüfen einige Gratislösungen etwa, was im System alles optimiert werden kann, verlangen aber für die konkreten Maßnahmen den Kauf der kostenpflichtigen Antivirensoftware. Andere kostenlose Lösungen wiederum blenden aufdringliche Werbefenster ein.
Auch kostenlose Virenscanner müssen sich irgendwie finanzieren, häufig auf „Kosten“ des Benutzers. Große Unterschiede zeigen sich bei den Programmfunktionen. Kostenpflichtige Virenschutzlösungen bieten deutlich mehr Zusatzfunktionen als kostenlose Lösungen.
Ein weiterer Vorteil von Kaufprodukten: Der bevorzugte Support per Telefon und E-Mail.
Kostenloser vs. Kostenpflichtiger Virenschutz:
Ausstattung
Virenschutz
Kostenlos
Kostenpflichtig
Virenschutz (0-Day Malware Angriffe)
Ja
Ja
Virenschutz (weit verbreitete und häufig auftretende Malware)
Ja
Ja
Kindersicherung
Selten
Oft
Werbung
Oft
Nein
Ransomware-Schutz
Manchmal
Ja
Phishing-Schutz
Oft
Ja
Sicherer Browser
Selten
Ja
Software Updater
Selten
Oft
Passwort-Manager
Selten
Oft
VPN-Dienst
Selten
Oft
Support
Normaler Support
Bevorzugter Support
Es handelt sich um eine allgemeine Tabelle, und nicht alle Softwareanbieter bieten genau die gleichen Funktionen an. Es lohnt sich immer, die spezifischen Funktionen eines Produktes zu überprüfen, bevor man eine Entscheidung trifft.
Jeder Benutzer muss seine Prämissen setzen und sich fragen, welche Sicherheitsfunktionen man wirklich benötigt und ob man ggf. mit gelegentlichen Werbeeinblendungen leben kann. Diese Entscheidung kann unser Virenschutz Test niemandem abnehmen.
Vorsicht vor der automatischen Lizenzverlängerung
Kostenpflichtige Virenschutzlösungen werden in der Regel als Jahresabonnement verkauft. Für das erste Jahr wird oft ein hoher Preisnachlass gewährt, aber Vorsicht ist geboten: Bei der automatischen Lizenzverlängerung nach einem Jahr verlangen die Hersteller meist den vollen Verkaufspreis.
Ein prominentes Beispiel ist Norton: Für Norton 360 Advanced zahlen Nutzer im ersten Jahr 39,99 Euro, im Folgejahr jedoch 134,99 Euro, was einer Preissteigerung von 286 % entspricht. Solche Preissprünge sind keine Seltenheit und erfordern Aufmerksamkeit, da die automatische Verlängerung standardmäßig bei vielen Anbietern aktiviert ist.
Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über die Abo-Kosten und Verlängerungspreise verschiedener Virenschutzprogramme. Zudem zeigt sie, ob die automatische Verlängerung verpflichtend oder abwählbar ist. So können Nutzer auf einen Blick erkennen, wo versteckte Kosten lauern und welche Anbieter flexibler sind:
Bei Fragen oder technischen Problemen ist der Hersteller die erste Anlaufstelle. Die Virenschutz-Hersteller stellen dafür verschiedene Hilfs- und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung. Da diese oft nicht auf den ersten Blick auf den Webseiten der Hersteller ersichtlich sind, bietet die nachfolgende Tabelle einen Überblick über die verschiedenen Support-Leistungen.
Die Antivirenprodukte der großen Hersteller werden immer häufiger als Security-Suite verkauft. Diese enthalten neben der Virenschutzfunktion eine Vielzahl weiterer Extras. Wichtige Sicherheitsfunktionen wie ein Passwort-Manager, ein Ransomware-Schutz, ein VPN, eine Kindersicherung. Zahlreiche Extras haben bisweilen gar nichts mehr mit der Sicherheit zu tun.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Sicherheitsfunktionen der Schutzprogramme.
*Grundsätzlich erscheint uns der Sinn einer zusätzlichen Firewall als fraglich. Die in Windows integrierte Firewall reicht für die meisten Anwender aus.
Virenscanner - Was unseren Lesern wichtig ist
Vor einigen Monaten haben wir eine Umfrage durchgeführt, um besser zu verstehen, welche Aspekte bei Virenschutzprogrammen für die Anwender besonders wichtig sind. An dieser Umfrage haben 250 unserer Leserinnen und Leser teilgenommen.
Es stellte sich heraus, dass für die Teilnehmer zwei Dinge eine zentrale Rolle spielen: eine effektive Schutzleistung und eine minimale Beeinträchtigung der Systemleistung. Darüber hinaus waren sich die Nutzer einig, dass sie einen Virenscanner bevorzugen, der unaufdringlich und werbefrei ist. Auch die Benutzerfreundlichkeit wurde als wichtiger Aspekt hervorgehoben.
Interessanterweise scheinen Kundensupport und Zusatzfunktionen für die meisten Befragten eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Unsere Umfrage ergab auch, dass fast 40 Prozent der Windows-Nutzer bereit sind, für ihren Virenscanner zu bezahlen. Dies unterstreicht die Bedeutung, die die Nutzer der Qualität und Effizienz ihrer Sicherheitssoftware beimessen.
So testen und bewerten wir
Gute Erkennungsraten sind wichtig, aber nur die halbe Miete. Mindestens genauso wichtig: Eine einfache Bedienung und ein geringer Ressourcenverbrauch. Nach den folgenden Bewertungskriterien platzieren wir die verschiedenen Schutzprogramme in unserem Vergleich:
Virenschutz
Malware-Erkennung
Eigene Tests + Testdaten von AV-Comparatives und AV-Test
Das A und O ist die Erkennung von Schädlingen. Jeder Virenscanner muss möglichst alle ihm vorgesetzten Schadprogramme erkennen, ohne dabei zu viele Fehlalarme zu produzieren.
Wir nutzen die Testdaten der zwei unabhängigen Testlabore AV-Comparatives[2] und AV-TEST[4]. Für das aktuelle Ranking wurden der Real-World Protection Test Februar bis Mai 2026 sowie die AV-TEST-Ergebnisse Mai/Juni 2026 herangezogen. Ergänzend betrachten wir den Malware Protection Test März 2026[3], der jedoch nicht in die hier dargestellte Rangfolge einfließt. Die Testlabore prüfen die Programme mit aktuellen Bedrohungen unter realistischen Bedingungen.
Beim Vergleich und Zusammenführen der Testergebnisse der verschiedenen Testlabore hat uns die Plattform AV-Software.com unterstützt.
Darüber hinaus führen wir regelmäßig eigene Tests durch, um die Schutzleistung der verschiedenen Virenschutzprodukte zu bewerten.
So testen wir die Schutzleistung:
Zunächst sammeln wir eine große Anzahl von Malware-Samples.
Dann öffnen wir den Ordner mit unseren Malware-Samples und beobachten, wie das Antivirenprogramm reagiert. Einige Antivirenprogramme greifen sofort ein und löschen bekannte Malware automatisch.
Die Malware-Samples, die vom Echtzeitschutz nicht erkannt werden, starten wir manuell und beobachten die Reaktion des Virenscanners. So können wir beurteilen, wie gut das Programm unbekannte Bedrohungen erkennt und neutralisiert.
Wir bewerten die Erkennungs- und Reaktionsfähigkeit.
Wir sind uns jedoch bewusst, dass unsere Testkapazitäten begrenzt sind. Aus diesem Grund gewichten wir die Bewertungen der Testabore AV-Test und AV-Comparatives höher. Diese renommierten Testlabore verfügen über größere Ressourcen, um Virenscanner gegen umfangreiche Malware-Datenbanken zu testen.
Aus den Labordaten errechnen wir die Rangfolge mit einer Gewichtung von 85 Prozent für die Schutzwirkung sowie jeweils 5 Prozent für Performance, Fehlalarme und Testabdeckung. Produkte mit nur zwei von vier verfügbaren Laborergebnissen werden dadurch nicht mit vollständig getesteten Produkten gleichgesetzt.
In die Virenschutz-Bewertung fließen auch Fehlalarme (False Positives) mit ein. Fehlalarme (False Positives) treten auf, wenn eine Schutzsoftware eine Sicherheitsschwachstelle anzeigt, die gar nicht vorhanden ist. In den Tests von AV-Test und AV-Comparatives müssen tausende von harmlosen Programmen auch als solche erkannt werden.
Die Originalergebnisse und die Zahl der Testfälle sind über die verlinkten Einzelnachweise direkt bei den Testlaboren nachvollziehbar.
Phishing-Schutz
In diesem Test untersuchen wir die verschiedenen Schutzprogramme auf ihre Fähigkeit, betrügerische Phishing-Seiten zu erkennen und den Zugriff darauf zu blockieren. Phishing-Seiten zielen darauf ab, unvorsichtige Benutzer in eine Falle zu locken und ihre vertraulichen Daten zu stehlen. Ein qualitativ hochwertiges Virenschutzprogramm sollte in der Lage sein, diese Bedrohungen zu erkennen und den Benutzer rechtzeitig zu warnen.
So funktioniert unser Testverfahren:
Wir erstellen eine Liste bekannter Phishing-Webadressen, die wir aus verschiedenen Quellen wie öffentlichen Datenbanken beziehen.
Die zu testenden Schutzprogramme werden installiert und die Datenbank wird auf den neuesten Stand gebracht.
Wir öffnen einen Webbrowser und stellen sicher, dass Add-ons, die den Zugriff auf Phishing-Seiten verhindern könnten, deaktiviert sind.
Jede Phishing-Webadresse aus unserer Liste wird aufgerufen.
Es wird protokolliert, wie viele betrügerische Seiten das Schutzprogramm blockiert hat.
Abschließend wird die Trefferquote berechnet (Anzahl der erfolgreich erkannten Phishing-Seiten im Verhältnis zur Gesamtzahl der überprüften Adressen).
Software
Performance
Unsere subjektiven Eindrücke + Testdaten von AV-Comparatives und AV-Test
In der Praxis verzichten viele Computernutzer auf einen Virenscanner, weil er den Rechner spürbar verlangsamt. Die Kunst besteht darin, das System zuverlässig zu überwachen und dabei möglichst wenig Ressourcen zu beanspruchen. Grundlage unseres Performance-Tests sind die aktuellen Performance-Testdaten der Testinstitute AV-Comparatives[5] und AV-Test[4].
Für die aktuelle Performancewertung verwenden wir den AV-Comparatives Performance Test April 2026 und die AV-TEST-Geschwindigkeitswertung vom Juni 2026. Wir ergänzen diese Daten mit unseren subjektiven Eindrücken aus der Praxis. Die bestehenden redaktionellen Bewertungen in der Tabellenzeile „Software“ wurden bei dieser Aktualisierung nicht verändert.
Bedienung
Ein Schutzprogramm kann noch so gut sein, wenn es erstens nicht einsteigerfreundlich ist und zweitens viel Aufwand nötig ist, um ihn auf dem aktuellsten Stand zu halten, wird es in dieser Testdisziplin abgewertet.
Hinweis: Die Beurteilung der Bedienung ist eine größtenteils subjektive Meinung. Und ein absolut legitimes Thema für Debatten. Gerne können Sie an unserer Umfrage auf Surveymonkey.com teilnehmen.
Ausstattung
Eine Firewall, eine Kindersicherung, ein Schutz vor Phishing und Ransomware gehören nicht zu den Standardfunktionen von Virenschutzprogrammen, doch einige Security-Suiten bieten solche Sicherheitsfunktionen als Bonus. Wir bewerten Sicherheitskomponenten und Extras aller Art.
Dass ein Scanner viele Zusatztools bietet, ist zwar schön, aber nicht das entscheidende Kaufkriterium. Das geht aus einer Umfrage hervor ↑, die wir durchgeführt haben. Für die meisten Anwender stehen solider Schutz, Zuverlässigkeit und gute Performance klar im Vordergrund. Dies spiegelt sich auch in unserer Gewichtung und Bewertung der Virenscanner wider.
Zuletzt wurden folgende Versionen getestet:
Avast Free Antivirus 25.5
AVG AntiVirus Free 25.5
AVG Internet Security 22.12
Avira Prime 1.1
Bitdefender Total Security 26.0.35
ESET Home Security Premium 17.0.15.0
F-Secure Total 18
Kaspersky Premium 21.3
McAfee Total Protection 26.5
Microsoft Windows Defender 102.2402
Symantec Norton 360 Advanced 22.22.10.9
Trend Micro Maximum Security 17.7
Unser Testsystem
Die Ausstattung & Bedienung der verschiedenen Virenschutz-Programme testen wir 1-mal jährlich in einem eigenen Praxistest. Für die Tests verwenden wir ein speziell dafür vorgesehenes Testgerät (Intel Core i5, 8 GB RAM, 256 GB SSD) mit installiertem Windows 10 Betriebssystem (64-Bit).
Weitere unabhängige Virenschutz-Tests
Wir empfehlen, nach Möglichkeit auch die Testergebnisse anderer Webseiten / Testlabore zu nutzen. Weitere Tests finden Sie auf folgenden Webseiten:
virusbulletin.com - Virus Bulletin zertifiziert seit 20 Jahren Malware-Programme.
selabs.uk - SE Labs testet vierteljährlich verschiedene Anti-Malware-Produkte.
Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Virenschutzprogramms beschreiben wir in diesem Video (youtube.com).
Warum Sie uns vertrauen können
Felix Bauer René Hifinger
Die Autoren Felix Bauer und René Hifinger beschäftigen sich seit über 20 Jahren intensiv mit Cyber Security und dem Schutz von IT-Systemen. Im Jahr 2011 gründeten sie die Initiative bleib-Virenfrei. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die IT-Sicherheit im deutschsprachigen Raum zu erhöhen. Felix Bauer und René Hifinger sind Autoren zahlreicher Fachartikel für IT-Fachzeitschriften (u.a. IT-Welt, IT-Administrator und Heise online). Darüber hinaus finden sie Erwähnung in diversen Büchern sowie in Fach- und Nachrichtenartikeln. Sehen Sie sich die Referenzen von Felix Bauer und René Hifinger an.
Für den Virenschutz-Test haben sie mittlerweile hunderte von Stunden in das Testen der Produkte und die Auswertung der Ergebnisse investiert. Die Bewertungen und Tests basieren auf objektiven Kriterien wie Erkennungsrate, Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit der jeweiligen Antivirenprogramme.
Die einzelnen Testergebnisse stammen aus eigenen Tests sowie aus Tests der renommierten und unabhängigen Organisationen AV-Test und AV-Comparatives. Diese Organisationen sind für ihre strengen Testverfahren und ihre Unabhängigkeit bekannt, was die Vertrauenswürdigkeit unserer Testergebnisse zusätzlich erhöht.
Um zu verstehen, warum einige Programme besser abschneiden als andere, wird der Testprozess transparent beschrieben ↑.
Die Hersteller der Virenscanner haben keinen Einfluss auf unseren Test. Die Hersteller haben vor der Veröffentlichung keine Version des Testberichts erhalten.
Wenn Sie mehr über Felix Bauer / René Hifinger / unser Team erfahren möchten, lesen Sie hier weiter.
Einzelnachweise
↑kaspersky.de - Cybersicherheit 2021: 380.000 neue schädliche Dateien pro Tag
Letzte Änderung am 20.08.2026: Labor-Ranking, Schutz- und Performancewerte sowie die Quellen wurden auf AV-TEST Mai/Juni 2026 und AV-Comparatives 2026 aktualisiert. Die bestehenden Bewertungen für Software, Bedienung und Ausstattung blieben unverändert.