Drive-by-Downloads – Erklärung und Schutz

Drive-by-Downloads
Drive-by-Downloads
Die aktuell größte Bedrohung im Internet sind Drive-by-Infektionen. Bei dieser Art von Infektionen werden vertrauenswürdige Internetseiten kompromittiert und so manipuliert, dass sie bösartige Schädlinge verbreiten. Die klassische Infizierung erfolgt in 2 Schritten und ohne Zutun des Computernutzers. Zuerst wird der Schadcode – per iFrame/JavaScript-Code – in den Quellcode einer Internetseite eingebunden. Sobald ein ahnungsloser Benutzer die Internetseite aufruft, prüft der JavaScript-Code das Computersystem des Besuchers auf Sicherheitslücken. Wird er fündig, infiziert er das System und lädt weiteren Schadcode nach. Schadcode zur Integration des Computers in ein Botnet, Schadcode zum Ausspähen von Passwörtern, Schadcode zur Installation eines Keyloggers - der Schadcode kann zahlreiche Zwecke haben. Und in der jüngeren Vergangenheit sind die Viren-Ersteller dazu übergegangen, mittels spezieller Rootkits, Malware besonders gut im System zu verstecken. weiterlesen

Arbeitsweise von Antivirenprogrammen

Antivirenprogramme arbeitsweise
Virenscanner Technik
Neben dem steigenden Gesamtschaden durch Virenangriffe ist heute eine der wichtigsten Tendenzen die schon mehr als 15 Jahre unaufhörlich wachsende Zahl der schädlichen Programme. Es gibt immer mehr Schädlinge und diese selbst sind viel gefährlicher geworden. Logischerweise war eine entsprechende Reaktion seitens der Antiviren-Industrie zu erwarten, die tatsächlich eine Reihe neuer Herangehensweisen an den Schutz vor Virenangriffen vorschlug. Zu ihnen gehören die so genannten proaktiven Technologien, eine erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit auf das Erscheinen besonders gefährlicher Schädlinge, aber auch häufigere Updates der Antiviren-Datenbanken. In diesem Artikel wird die proaktive Technik detailliert betrachtet, die von manchen Herstellern als Allheilmittel für alle existierenden und überhaupt möglichen Viren gepriesen wird. weiterlesen

Schütze deine Privatsphäre im Internet

Privatsphäre im Internet
Schütze deine Daten
Der Schutz personenbezogener Daten im Internet ist notwendig. Personenbezogen sind alle Daten, die entweder einer Person zugeordnet sind oder mit einigem Aufwand zugeordnet werden können, z. B. Name, Alter, Anschrift, Beruf, Hobby, Telefonnummer oder IP-Adresse. Personenbezogene Daten dürfen nur erhoben, gespeichert, verarbeitet und weitergegeben werden, wenn dies eine gesetzliche Grundlage erlaubt oder der Betroffene eingewilligt hat. Entsprechende Vorschriften finden sich z. B. im Bundesdatenschutzgesetz, Telekommunikationsgesetz und Telemediengesetz.

Immer neue Datenskandale zeigen, dass sich der Nutzer nicht auf eine staatliche Kontrolle und das Einhalten der gesetzlichen Vorgaben durch Internetdienstanbieter verlassen sollte, sondern seine Daten selbst aktiv schützen muss. Verbraucher sollten dabei so wenige Daten wie möglich bzw. nur die Daten, die für bestimmte Zwecke notwendig sind, im Internet preisgeben. weiterlesen

BKA-, Bundespolizei-, GVU-Trojaner entfernen

BKA-, Bundespolizei-, GVU-Trojaner
Trojaner entfernen
Leider stellt die Verbindung mit dem Internet – ohne richtige Sicherheitsvorkehrungen - ein großes Risiko dar. Aktuell sehr verbreitet sind sogenannte Lösegeld-, Erpressungs-Trojaner (Ransomware). Diese gibt es inzwischen in zahlreichen Varianten und Größen. Trojaner die den Computer im Namen der Bundespolizei, des BKAs, der GVU oder sonstigen öffentlichen Institutionen sperren und teilweise sogar verschlüsseln. Sie alle aufzulisten ist nahezu unmöglich. Gegen Zahlung per Bitcoin, Ukash oder Paysafecard kann man den Computer „angeblich“ wieder frei geben. Doch selbst wenn man den geforderten Betrag bezahlt, bleibt der Computer meist gesperrt. Hinter allen Sperrbildschirmen stecken Betrüger und nicht, wie angegeben, BKA, Bundespolizei oder GVU . In diesem Artikel erfährst du, wie du dich vor Ransomware-Trojanern schützen kannst und wie du den Trojaner - im Falle einer Infektion - entfernst. weiterlesen

Malware – Die großen Gefahren im Internet

Malware
Was ist Malware?
Das Wort Malware ist eine Kombination der beiden englischen Wörter "malicious" und "software", die in etwa so viel wie bösartige Software bedeuten. Der zweifelhafte Sinn und Zweck dieser Art von Programmen ist also eindeutig: Sie sollen Schaden anrichten. Dies kann die unterschiedlichsten Formen annehmen. Bei der Definition ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass Malware ohne das Einverständnis des Computernutzers agiert oder versteckte Funktionen besitzt, die es verschweigt, um dann heimlich seiner Aufgabe nachgehen zu können. Software mit der man anderen Schaden zufügen kann ohne sich dabei selber zu benachteiligen zählt in der Regel nicht mit in diese Gruppe.

Hier würde man eher von Hacking Tools reden. Alles in allem ist der Begriff also relativ freizügig zu interpretieren. Sicher ist nur, dass es sich immer um Software, kleine Tools oder andere direkt und indirekt ausführbare Dateien handeln muss, die im weitesten Sinne einem ganz bewusst einen Schaden zufügen möchten. weiterlesen